Jeetzeschüler begeben sich auf Chefsessel von virtueller Bank

#Salzwedel – Willkommen im Wirtschaftskurs der Jeetzeschule in Salzwedel: Die Schüler der Jahrgänge 11, 12 und 13 nehmen derzeit an einem vom Bankenverband veranstalteten Wettbewerb teil, der den Schülern einen Einblick in die Wirtschaft ermöglicht. Insgesamt machen bei dem sogenannten Projekt „Schulbanker“ knapp 600 Teams mit durchschnittlich fünf Schülern aus Deutschland, Österreich, Italien, der Schweiz und Tschechien mit. Die Jugendlichen müssen innerhalb von sechs virtuellen Wettbewerbsjahren den Chefsessel einer Bank übernehmen und sich gegen andere Teams behaupten und durchsetzen.

Die besten 20 Teams kommen ins Finale

Sie wollen an den Zahlen drehen: Die Jeetzeschüler Max Lossin (v.l.), Paul Liam Hallmann, Timo Elfert, Lennard Goebel und Hendrik Kroll begeben sich derzeit auf den Chefsessel einer virtuellen Bank.
Foto: ZUBER ALTMARKZEITUNG

Insgesamt kommen die besten 20 Schülerteams ins Finale, die sich aus den Wettbewerbsgruppen qualifiziert haben. Mit dem Ziel, den höchsten Bilanzgewinn zu ergattern, haben sich die fünf Schüler der Salzwedeler Jeetzeschule den Namen „Prima Banca“ (italienisch für „Die erste Bank“) gegeben. „Es ist schön, das Wissen aus der Theorie jetzt in der Praxis anwenden zu können“, sagt Projekt-Mitstreiter Paul Liam Hallmann.

Ich wollte schon immer mal an den Zahlen drehen. Das Planspiel Banken liefert einen prima Einblick in das mögliche Berufsleben eines Bankers.

Jeetzeschüler Lennard Goebel und Hendrik Kroll

Zu den Entscheidungen, die die Jugendlichen treffen müssen, gehören zum Beispiel das Ändern von Zinssätzen, die Höhe der Ausgaben für die Kompetenzförderung der virtuellen Fachkräfte oder auch die Werbestrategie, um Kunden zu gewinnen.

Diese Entscheidungen müssen sie dann wöchentlich bei der Spielleitung einreichen. Das Projekt ist somit eine wahre Bereicherung für jeden Wirtschaftskurs und bringt vor allem den Schülern einige Fähigkeiten bei, bildet diese praxisnah weiter und lässt ihnen einen Aspekt für das spätere Berufsleben mitnehmen.

Viele gute Erfahrungen mitnehmen

„Planspiel statt Frontalunterricht“, lautet also die Herausforderung in der Corona-Zeit. „Ich sehe darin die Chance, einen Einblick in das heutige Wirtschaftswesen zu bekommen und hoffentlich viele gute Erfahrungen mitzunehmen. Wir treffen unsere Entscheidungen aufgrund eigener Analysen“, meint Max Lossin über sein aktuelles Lieblings-Schulprojekt.

„Ich wollte schon immer mal an den Zahlen drehen. Das Planspiel Banken liefert einen prima Einblick in das mögliche Berufsleben eines Bankers“, betonen Lennard Goebel und Hendrik Kroll.

„Das Faszinierende an dem Planspiel ist also das praxisnahe Erleben, das uns Schülern näher beibringt, wie die Wirtschaft einer Bank funktioniert“, ergänzt Timo Elfert.

Quelle: VON KAI ZUBER ALTMARKZEITUNG

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